Jean-Christophe Ammann:
Cristina Spoerri, viel- und weitgereist, lässt sachte und vehement ihre Erfahrungen in die Bildwirklichkeit einfließen. Die flächigen, Aufriss und Grundriss verbindenden Strukturelemente leben durch die Räumlichkeit und die Bewegung der Farbe, das kann die Transparenz der Kohle sein, mit einem Hauch von farbigem Licht. Staunend steht man zwar vor dem Bild, aber, so fragt man sich des öfteren, blickt man nun von innen nach außen, oder steht man innen und verfolgt das wandernde Licht des Tages im Raum am Boden, an den Wänden, dann, wenn das diffuse Dunkel durch den Lichtschein Substanz wird? Farbe, das kann auch die Plötzlichkeit der Erscheinung einer Form sein, die sich einer geometrischen Vielfarbigkeit als Bild und nicht als Struktur ausgibt. Farbe, das kann aber auch der Durchblick sein, der Nähe und Ferne zugleich in jene Wahrnehmungsebene bannt, die Standort und Verheißung verschmelzen lässt.

 

1978

Katalog Galerie Conrad, Basel.
Text: Dorothea Christ

1983

Cristina Spoerri – Ein Wandbild, Basel.
Texte: Bruno Gasser und Robert Th. Stoll

1985

Basler Zeitung, Kunstpreis der Weihnachts-ausstellung. Text: Annemarie Monteil

1989

Katalog Kunsthalle Basel.
Text: Jean-Christophe Ammann

1991

ARTIS, Zeitschrift für zeitgenössische Kunst,
Bern. Text: Mariuccia Sprenger

1991

Katalog Graf & Schelble Galerie, Basel.
Text: Anne Krauter Kellein

1992

TURICUM, Zeitschrift für Kultur und
Wissenschaft, Zürich. Text: Martin Kraft

1998

Leporello Graf & Schelble Galerie, Basel.
Text: Tadeus Pfeifer

2001

Zeichenbilder Graf & Schelble Edition, Basel

 

2004

40 Jahre Ateliergenossenschaft Basel
Bruno Gasser (Hrsg.)

Cover NIKE NEW ART IN EUROPE No 66/2004